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Helmholtz-Doktorandenpreis 2014 für drei Jülicher Wissenschaftler

Jülich, 18. September 2014 – Drei Nachwuchswissenschaftler des Forschungszentrums Jülich bekommen heute den Helmholtz-Doktorandenpreis 2014 verliehen. Dr. Heidi Ursula Heinrichs, Dr. Anja Klotzsche und Dr. Torsten Sehl wurden gemeinsam mit drei weiteren Nachwuchswissenschaftlern aus insgesamt 17 Kandidaten ausgewählt, die die Helmholtz-Zentren aufgrund ihrer Promotionsleistungen vorgeschlagen hatten. Die Preisträger bekommen jeweils 5.000 Euro Preisgeld für ihre weitere Forschung sowie monatlich 2.000 Euro für einen maximal halbjährigen Forschungsaufenthalt im Ausland. Bundesforschungsministerin Johanna Wanka und der Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft, Prof. Jürgen Mlynek, übergeben die Preise auf der Helmholtz-Jahrestagung in Berlin.

Der Helmholtz-Doktorandenpreis wird in den sechs Forschungsbereichen der Helmholtz-Gemeinschaft vergeben: Energie, Erde und Umwelt, Gesundheit, Luftfahrt, Raumfahrt und Verkehr, Schlüsseltechnologien sowie Struktur der Materie.

Dr. Heidi Ursula Heinrichs vom Institut für Energie- und Klimaforschung, Systemforschung und Technologische Entwicklung (IEK-STE), analysierte in ihrer Promotion die langfristigen Auswirkungen von Elektromobilität auf das deutsche Energiesystem im europäischen Energieverbund. Sie ist Preisträgerin im Forschungsbereich Energie.

Dr. Anja Klotzsche vom Institut für Bio- und Geowissenschaften, Agrosphäre (IBG-3), wird im Forschungsbereich Erde und Umwelt ausgezeichnet. Sie stellte in ihrer Dissertation ein verbessertes Verfahren für die hochaufgelöste und präzise Charakterisierung von Grundwasserleitern im Boden dar. Ihre Arbeit leistet einen wichtigen Beitrag, um Wasser und Böden schonender und nachhaltiger nutzen zu können.

Dr. Torsten Sehl vom Institut für Bio- und Geowissenschaften, Biotechnologie (IBG-1), ist Preisträger im Forschungsbereich Schlüsseltechnologien. Im Rahmen seiner Dissertation entwickelte er ein neuartiges Verfahren, um spezielle Aminoalkohole, die zum Beispiel für die Pharmazie sehr wichtig sind, schneller, kostengünstiger und umweltfreundlicher herzustellen als bisher möglich war.

Der Helmholtz-Doktorandenpreis wird in diesem Jahr zum zweiten Mal vergeben. Mit der Auszeichnung möchte die Helmholtz-Gemeinschaft Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler für herausragende Leistungen während der Promotion würdigen und sie in ihrer wissenschaftlichen Karriere weiter bestärken.

GruppenbildAusgezeichnete Doktoranden: Die Helmholtz-Doktorandenpreisträger 2014 mit Prof. Johanna Wanka (4. v.l.) und Prof. Jürgen Mlynek (r.).
Copyright: Helmholtz / Marco Urban


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