Auf der Suche nach der verborgenen Zeit

Es fängt gleich mit einem Paradox an: Je mehr man sich mit diesem Thema beschäftigt, desto unklarer wird es. Die Rede ist von der Zeit. Und ausgerechnet so ein rätselhaftes Phänomen will nun eine vom Forschungszentrum Jülich koordinierte Gruppe von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern nicht nur besser verstehen, sondern auch aktiv beeinflussen. Ein Blick ins Zeitlabor.

Nerven zeigen - Forscher erstellen 3D-Modelle menschlicher Synapsen

Seit vielen Jahren verfolgt Joachim Lübke das Ziel, hochaufgelöste 3D-Modelle der Synapsen im menschlichen Gehirn zu erstellen. Die winzigen Kontakte zwischen Nervenzellen ließen sich lange Zeit nur im Tiermodell untersuchen. Nun hat er gemeinsam mit seinem Team die ersten quantifizierbaren Modelle von Synapsen in der menschlichen Großhirnrinde veröffentlicht. Es zeigte sich: zwischen Mensch und Tier, aber auch zwischen Mann und Frau gibt es neben Gemeinsamkeiten auch deutliche Unterschiede.

Alleskönner KI?

Es gibt wieder neuen Lesestoff. Erfahren Sie in der neuen Ausgabe der effzett mit dem Titelthema Künstliche Intelligenz, wie KI dabei helfen kann, vor lokalen Wetterextremen zu warnen oder den langfristigen Verlauf einer Krankheit zu prognostizieren. Viel Spaß beim Lesen!

Warum das Elektroauto auch mit Wasserstoff fährt

Im Kontext der Energie- und Verkehrswende werden aktuell Elektroantriebe mit Batterien und Brennstoffzellen sowie der Einsatz strom- und biomassebasierter Kraftstoffe in Verbrennungsmotoren kontrovers diskutiert. Wissenschaftler des Jülicher Instituts für Techno-ökonomische Systemanalyse untersuchen die verschiedenen Optionen unter ökonomischen Gesichtspunkten. Ein Interview zur Faktenlage mit dem Leiter des Instituts, Prof. Detlef Stolten.

Blätterfunktion

Internationale Vielfalt auf dem Campus

Manche kommen als Nachwuchsforscher, andere als etablierte Wissenschaftler, manche bleiben für ein paar Wochen, andere für immer. Ihnen allen gemein ist: Sie haben ihr Heimatland verlassen. Das Forschungszentrum Jülich hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Gastwissenschaftlern optimale Bedingungen zu bieten. Dabei öffnen sich bisweilen ganz neue Türen und Perspektiven.