Navigation und Service

Quantitative Bioökonomie

Ziel des Forschungsbereichs Quantitative Bioökonomie ist es, die Nutzung von Pflanzen und landwirtschaftlichen oder gartenbaulichen Pflanzenresten zur Extraktion von Pflanzenstoffen für die Bioökonomie zu etablieren oder zu optimieren.

Pflanzen sind ein entscheidender Bestandteil der menschlichen Ernährung und liefern Kohlenhydrate, Fett, Proteine und Vitamine. Darüber hinaus produzieren Pflanzen sekundäre oder spezielle Metaboliten mit verschiedenen biologischen Eigenschaften. Heil- und Aromapflanzen werden aufgrund der Eigenschaften ihrer Sekundärmetaboliten kommerziell kultiviert, aber auch landwirtschaftlich und gartenbaulich angebaute Pflanzen enthalten spezielle Metaboliten. Sekundäre Pflanzenmetaboliten werden in verschiedenen industriellen Branchen verwendet, wie z.B. in der Kosmetikindustrie und der Pharmaindustrie. Ein besseres Verständnis der relevanten Biosynthesewege, der beteiligten Gene und ihrer Regulation wird dazu beitragen, die Nutzung der Pflanzen zu optimieren, indem Menge und Extrahierbarkeit der relevanten Metaboliten erhöht werden.

Ansprechpartner: Dr. Anika Wiese-Klinkenberg