Über uns

Florian Winkler, Juri Barthel, Amir H. Tavabi, Sven Borghardt, Beata E. Kardyna, Rafal E. Dunin-Borkowski

Forschung

Das ER-C ist ein Kompetenz- zentrum für modernste Trans- missionselektronenmikroskopie und -spektroskopie zur Lösung hochaktueller Fragestellungen der Materialwissenschaft, der Festkörperphysik und -chemie, in der Biologie und weichen Materie.

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Nutzer

Das ER-C betreibt gemeinsam mit der RWTH Aachen ein Nutzerzentrum, welches Universitäten, Forschungsinstituten und der Industrie Zugang zu modernsten Instrumenten, Methoden und Expertise ermöglicht.

Vincenzo Grillo, Alberto Roncaglia, Paulo Rosi and the Q-SORT project.

Methoden

In Kooperation mit akademischen und kommerziellen Partnern, sowie der technischen Infrastruktur des Forschungszentrums Jülich entwickelt das wissenschaftliche und technische Team des ER-C modernste Techniken und Instrumente.

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Infrastrukturlandschaft

Das ER-C spielt innerhalb der europäischen Infrastrukturlandschaft eine Schlüsselrolle bei der Materialcharakterisierung unter Verwendung von High-End Technologien und Instrumenten.

Lab tours of ER-C

Karriere

Das Ernst Ruska-Center bietet Studierenden und Wissenschaftlern die Möglichkeit, in der Grundlagen- und angewandten Elektronenmikroskopie forschen zu können. Studierende erhalten Zugang zu weltweit führenden Instrumenten und haben die Möglichkeit, im Rahmen ihrer Bachelor-, Master- oder Doktorarbeit mit führenden Wissenschaftlern auf dem Gebiet zu arbeiten.

Meldungen und Termine

FeRAM: Polarisationsordnungen in Hafniumoxid

Weg zu weiterer Miniaturisierung von FeRAM

Jülich / Aachen, 2. Februar 2020. Ferroelectric Random Access Memory, kurz FeRAM, sind Arbeitsspeicher und Datenspeicher in Einem. Das spart Zeit und Energie, die bei herkömmlichen Computern für den Transport der Daten zwischen beiden Einheiten nötig sind. Zudem bleiben die gespeicherten Daten auch ohne Stromversorgung erhalten. Schreibgeschwindigkeit und Lebensdauer solcher Bauteile sind bereits hervorragend und erste FeRAM im Einsatz, zum Beispiel in Chipkarten oder RFID-Etiketten. Noch lassen sich jedoch vergleichsweise wenige Daten auf einem FeRAM unterbringen, weil der Raumbedarf für die Speicherung einzelner Bits zu groß ist. Neuste elektronenmikroskopische Untersuchungen von Wissenschaftlern des Forschungszentrums Jülich und der RWTH Aachen zeigen nun einen Weg auf, die Größe von FeRAM-Bits um mehr als den Faktor 100 zu verringern.

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PICO 2021

Die 6. Konferenz über die "Frontiers of Aberration Corrected Electron Microscopy" soll im Frühjahr 2021 stattfinden. Aufgrund der anhaltenden Einschränkungen durch die Corona Pandemie wird diese eventuell als Online-Veranstaltung durchgeführt. Die Konferenz wird sich erneut mit den aktuellen Entwicklungen bei den Methoden und Anwendungen für die Untersuchung von Festkörpern in der Forschung auf dem Gebiet der kondensierten Materie und in den Lebenswissenschaften durch die Anwendung forschrittlicher Techniken der Elektronenmikroskopie befassen.

Fokus

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ER-C für externe Benutzer

Alle ER-C Einrichtungen und Einsatzmöglichkeiten sind auf der Grundlage von Peer-Review Anträgen zugänglich. Kontaktieren Sie bitte unser Nutzerbüro für weitere Informationen.

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ER-C 2.0

Im Rahmen der Förderung des Strukturwandels im Rheinischen Revier soll das Ernst Ruska-Centrum des Forschungszentrums Jülich im Rahmen des Projekts ER-C 2.0 gezielt ausgebaut und als nationale Forschungsinfra- struktur für höchstauflösende Elektronenmikroskopie weltweit einzigartige Charak- terisierungsmöglichkeiten schaffen. Das Rheinische Revier soll damit im Sinne eines Alleinstellungsmerkmals auf nationaler Ebene zur attraktivsten Region für die Ansiedlung von neuen Werkstofftechnologien werden.

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So funktioniert "PICO"

Ein einzigartiges Transmissionselektronenmikroskop mit einer Auflösung von 50 Pikometern ist seit Februar 2012 am ER-C verfügbar. Erfahren Sie hier wie „PICO“ (Advanced Picometre Resolution Project) im Detail funktioniert.

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JuStruct

Jülich Centre for Structural Biology („JuStruct“) ist eine  Nutzer-Plattform für die Bestimmung atomar aufgelöster Strukturen von medizinisch und neurobiologisch relevanten Proteinen mittels NMR-Spektroskopie, Röntgen-Kristallographie, Computersimulationen, Neutronenstreuung, Neutronenspektroskopie und Kryo-EM.

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ESTEEM3

ESTEEM3 – Enabling Science and Technology through European Electron Microscopy – ist ein EU-finanziertes Projekt für Elektronenmikroskopie, das den Zugang zu führenden europäischen Forschungsinfrastrukturen für Elektronenmikroskopie ermöglichen soll.

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3D MAGIC

Im Rahmen dieses Synergy Projektes des Europäischen Forschungsrates werden Experten für die Theorie und Bauteilentwicklung im Bereich magnetischer Bildgebung und Manipulation zusammengebracht, um dreidimensionale magnetische Solitonen mit hoher zeitlicher und räumlicher Auflösung zu untersuchen.

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Q-SORT

Dank smarter Phasenmanipulation verwandelt Q-SORT Elektronenmikroskope in Quantensortierer. Dies revolutioniert die Elektronenmikroskopie und liefert neue Einblicke in die Festkörperphysik und Biochemie. Finanziert wird dieses Spitzenforschungsprojekt durch das EU FET OPEN Programm.