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Ausschreibender Bereich: IBG-3 - Agrosphäre
Kennziffer: 2019-234

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Das Institut für Bio- und Geowissenschaften, Institutsbereich Agrosphäre (IBG-3) trägt mit seinen Arbeiten zu einem verbesserten Verständnis und einer zuverlässigeren Vorhersage hydrologischer und bio-geochemischer Prozesse in terrestrischen Systemen bei. Hier nimmt die supercomputergestützte Simulation terrestrischer Systeme und die Analyse sehr großer Datenmengen eine zentrale Rolle ein. Das IBG-3 ist Teil der ‚HI-CAM’: ‚Helmholtz-Initiative Climate Adaptation and Mitigation: two Sides of the same Coin’.
Die Position ist im Projekt 4 "Nature-based storage Systems" des Teilprojekts "Net-zero-2050" eingebettet.

Verstärken Sie diesen Bereich zum nächstmöglichen Zeitpunkt als

Post-Doc im Bereich "Potenziale zur Kohlenstoffsequestrierung in landwirtschaftlichen Böden in Deutschland"

Ihre Aufgaben:

Landwirtschaftliche Böden bieten die Möglichkeit, Kohlenstoff zu speichern, da sie stark bewirtschaftet werden. Das Hauptziel des Projekts ist es, das CO2-Speicherpotenzial unterschiedlicher Optionen der landwirtschaftlichen Bewirtschaftung für verschiedene Klimaprojektionen zu quantifizieren. Wir planen auch die Quantifizierung von Nebeneffekten auf angrenzende Kompartimente, wie z.B. die Nitratauswaschung ins Grundwasser. Zu den untersuchten Bewirtschaftungsmethoden gehören z.B. die Erhöhung der Ernterückstände, optimiertes N-Management, Zwischenfruchtanbau (Greening), pfluglose Bewirtschaftung und Aufforstung. Die prognostische Modellierung mit dem Community Land Model (CLM) soll dazu dienen, Karten der Sequestrierungspotenziale einschließlich ihrer Unsicherheiten auf Basis von ReKliEsDe-Szenarien zu erzeugen. Ferner werden die Modellergebnisse von Projektpartnern zur Entwicklung einer ‚Soil Carbon App’ genutzt.

Ihre Aufgaben im Einzelnen:

  • Sammlung und Aufbereitung benötigter Eingangsdaten für die Modellierung
  • Weiterentwicklung von Szenarien zur Kohlenstoffspeicherung durch angepasste landwirtschaftliche Praxis
  • Implementierung neuer ‘plant functional types’ in CLM 5.0
  • Analyse und Visualisierung der Modellergebnisse


Ihr Profil:

  • Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium der Umweltwissenschaften, Physik oder Informatik mit abgeschlossener Promotion
  • Dokumentierte Erfahrung in der Programmierung mit C/C++, Fortran oder Python
  • Kenntnisse in den Bereichen Bodenbiogeochemie, numerische Modellierung


oder in verwandten Disziplinen sind von Vorteil

  • Fähigkeit zur Zusammenarbeit in einem interdisziplinären und internationalen Team
  • Sehr gute Kommunikations- und Organisationsfähigkeiten

Unser Angebot:

  • Eine außergewöhnliche Forschungsinfrastruktur
  • Internationales und interdisziplinäres Arbeitsumfeld, günstig gelegen im Städtedreieck Köln-Düsseldorf-Aachen
  • Mitarbeit in einem internationalen Forscherteam
  • Teilnahme an nationalen und internationalen Konferenzen und Workshops
  • Möglichkeit der wissenschaftlichen und technischen Weiterbildung durch internationale Experten und Expertinnen
  • Umfassendes Weiterbildungsprogramm mit Karriereberatung, Coaching und Networking-Möglichkeiten
  • Attraktive Gleitzeitgestaltung und vielfältige Angebote zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie
  • Eine zunächst auf 2 Jahre befristete Stelle mit der Möglichkeit einer längerfristigen Perspektive
  • Die Möglichkeit zur `vollzeitnahen` Teilzeitbeschäftigung
  • Vergütung und Sozialleistungen nach dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD-Bund)


Das Forschungszentrum Jülich möchte mehr Mitarbeiterinnen in diesem Bereich beschäftigen. Wir sind daher an der Bewerbung von Frauen besonders interessiert.

Bewerbungen schwerbehinderter Menschen sind uns willkommen.

Zusatzinformationen

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung über unser Online-Bewerbungsportal online.

Fragen zur Ausschreibung?
Kontaktieren Sie uns gerne unter Angabe der Kennziffer 2019-234: karriere@fz-juelich.de
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