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Molekulare Grenzflächen für innovative Sensoren und Datenspeichergeräte

Jülich, 19. Oktober 2021 – Molekulare Grenzflächen zwischen Metallen und molekularen Verbindungen haben ein großes Potenzial als Bausteine für künftige opto-elektronische und spin-elektronische Geräte. Vielversprechende Komponenten für solche Schnittstellen sind Übergangsmetall-Phthalocyanin- und Porphyrin-Komplexe. Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich haben zusammen mit einem Team internationaler Wissenschaftler ein Modellsystem entwickelt, um solche Bauelemente mit einzigartigen Funktionen und verbesserter Leistung zu entwerfen, indem sie die Spin- und Oxidationszustände in den Komplexen mit nanoskaliger Präzision stabilisieren und kontrollieren. Dabei entdeckten sie unter anderem einen Mechanismus, der in Zukunft zur Speicherung von Informationen in Porphyrinen oder zur Entwicklung extrem empfindlicher Sensoren zum Nachweis des giftigen Stickstoffdioxids genutzt werden kann.

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