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OpenSuperQ: Gemeinsam zum europäischen Quantencomputer

Jülich, 13. Oktober 2021 - In den letzten Jahren hat sich das Quantencomputing von einem Konzept der Grundlagenforschung zu einem realisierbaren Cloud-Quantencomputer entwickelt, der den Alltag der Menschen auf vielfältige Weise beeinflussen wird. Im Rahmen des europäischen Forschungsprojekts OpenSuperQ wird ein Quantencomputer gebaut, der bei bestimmten Aufgaben die heutigen klassischen Supercomputer bei weitem übertrifft, indem er vom klassischen parallelen Rechnen zum Quantencomputing übergeht.

"Im OpenSuperQ-Projekt liegt die große Chance darin, dass wir die besten Köpfe und die besten Forscher in Europa haben, die auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten", unterstreicht Koordinator Prof. Frank Wilhelm-Mauch und Direktor am Peter-Grünberg-Institut des Forschungszentrums Jülich die hervorragende Zusammenarbeit innerhalb des Projekts.

Doch wie funktioniert das Quantencomputing eigentlich? Um die verschiedenen Technologien und Prozesse, die beim Quantencomputing zusammenkommen müssen, zu erklären, hat das OpenSuperQ-Team einen neuen Videoclip veröffentlicht. Das Video bietet einen Einblick in das Labor des Forschungszentrums Jülich, in dem der endgültige Aufbau für das Quantencomputing entwickelt wird. Während Prof. Wilhelm-Mauch einen Überblick über den Gesamtaufbau gibt, werden einzelne Features in kurzen Interviewstatements von den verschiedenen Themenexpert:innen, die in OpenSuperQ zusammenarbeiten, erläutert.


OpenSuperQ bringt zehn internationale Partner aus Wissenschaft und Industrie zusammen und ist Teil des Quanten-Flaggschiffs, das 2018 als eine der größten und ehrgeizigsten Forschungsinitiativen der Europäischen Union gestartet wurde.


Weitere Informationen über das Projekt finden Sie auf der OpenSuperQ Website

Ansprechpartner:

Prof. Dr. Frank Wilhelm-Mauch
Peter Grünberg Institut, Quantum Computing Analytics (PGI-12)
Tel.: +49 2461 61-6106
E-Mail: f.wilhelm-mauch@fz-juelich.de